Auch wenn wir jedes unserer Entwicklungsprojekte inhouse bestücken, verarbeiten wir nicht jede Baugruppe zum Endgerät. Manchmal erfolgt dies aufgrund der Dimensionen des Endproduktes direkt bei unseren Kunden. Oder unsere Kunden bevorzugen es aufgrund ihrer Montageexpertise schlicht, die Baugruppen selbst zu verbauen. Gerade in diesen Fällen ist eine fertigungs- und designgerechte Entwicklung wichtig, um den Produktionsdurchfluss in der externen Montage optimal zu gewährleisten – unabhängig davon, wo diese erfolgt.

Frei nach dem großartigen Oscar Wilde:
„Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“

Ein Satz, der das Herz jedes Qualitätsverantwortlichen höher schlagen lässt. Und er stimmt: Deshalb freuen wir uns, wenn wir unsere Leistung für Sie mit maßgeschneiderten Prüfkonzepten abrunden dürfen. Im Rahmen der Bestückung umfasst dies serienmäßig ein baugruppenspezifisches AOI-Konzept, das durch digitale Prüfung das ideale Maß zwischen Funktion und Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Intergrierte Systempartnerschaft

In diesem Projekt haben wir für unseren Kunden alle Schritte von der Entwicklung bis zur Bestückung durchgeführt. Entdecken Sie weitere Formen der Integrierten Systempartnerschaft.

Projekt: Entwicklung und Fertigung eines elektronischen Werkstück­spann­vorrichtung

Branche

Maschinenbau

Ausgangslage

Die Herausforderung lag in der Entwicklung einer Steuerung zur sekundenschnellen und hochpräzisen Werkstückspannung von Metallrohlingen in Metallbearbeitungsmaschinen. Absicht unseres Kunden war es dabei, durch den Schritt von einer mechanisch-pneumatischen zur elektronisch-überwachten Spannung Spannzustände im Marktvergleich zu optimieren. Bei Einsparungen in der Bearbeitungszeit und gleichzeitigen Ausschussminimierungen ein unbestreitbarer Wettbewerbsvorteil.

Umsetzung

Das von uns speziell für den Maschinenbau entwickelte Nullpunkt-Spannsystem beinhaltet eine
vollständige elektronische Abfrage aller möglichen Spannzustände sowie die Überwachung und Vernetzung mehrerer Aufnahmepunkte. Die diversen Zustände – „gespannt“, „gelöst“ oder „ohne Nippel“ gespannt – werden über LED angezeigt und zusammen mit anderen wichtigen Werkzeugparametern wie Druck oder Werkzeug-RFID-Kennung via Bussystem an eine
übergeordnete Maschinensteuerung weitergeleitet. Dort erfolgt die Verarbeitung der Daten. Die Kommunikation erfolgt über Modbus (IO-Link).

Im Anschluss an die Bestückung der Baugruppe wird dieses sowohl optisch (3D-AOI) als auch auf Funktion (Nadelbettadapter) geprüft, um eine hohe Prüftiefe sicher zu stellen.

Mengen pro Jahr

Mehrere 100 Stk. bis insgesamt 1.000 Stk. pro Jahr

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Marc Albin Alge
Geschäftsführer

Marc Albin Alge
Geschäftsführung

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